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07/10: von targu mures nach hermannstadt

... und dazwischen ein abstecher nach sighișoara und einer etwas eigenwilligen tourismus-retortenstadt (zwischenzeitlich ist das echt schon lange her... muss mich direkt konzentrieren, dass ich die route noch halbwegs zusammenbringen; hier in australien gehts mir uebrigens gut - hab heute endlich den kuehlschrank geliefert bekommen, den ich jetzt noch putzen muss. ansonsten bin ich aber mehr oder weniger durch. die raeume sind gepurtzt, das bett steht seit letzem wochenende und heute vormittag hab ich auch das gaestebett aufgebaut. es fehlt nur noch die einrichtung im wohnzimmer sowie der persoenliche touch - und natuerlich die claudia, die dafuer sicher sorgen wird :)

aber zurueck zum thema:

hier die bilder,

details unten



targu mures gibt auf den ersten blick nicht wirklich viel her. aber auf den 2. dann doch umso mehr. wir haben uns dafuer entschieden, 2 sachen in der umtriebigen kleinstadt zu machen: essen zu gehen (sehr schlechte entscheidung...) und die oertliche bibliothek zu besuchen. letzteres war ein gluecksgriff, hat uns doch die bibliothekarien persoenlich durch die raeume gefuehrt und auch einen tiefen einblick in die oertliche geschichte und das zusammeleben der voelker gegeben. gerade in dieser gegend leben naemlich viele ungarn, aber auch deutsche und ein ganzer haufen zigeuner. letztere wiederum, und das war mir neu, unterscheiden sich wieder in diverse gruppierungen, die genau nix miteinander zu tun haben - sich sogar aus dem weg gehen. tatsaechlich ist es so, dass die bei uns in verruf geratene abordnung (die dunkle variante) auch in rumaenien einen eher zweifelhaften ruf  geniesst. umgekehrt gibt es sehr angesehen andere staemme, die sich perfekt integrieren, gleichzeitig aber ihre identitaet wahren. tjo, wieder was gelernt

bei der weiterreise haben wir den fehler gemacht, dem oertlichen touristiker zu vertrauen und in richtung eines touristenortes aufzubrechen. das oertchen war dann auch wirklich sehenswert - fuer rumaenen. fuer uns war es nur ein typischer bergort wie im skigebiet mit zuvielen menschen, zuviel kommerz und zuwenig ruhe. 

sehr viel spannender war dann sighișoara oder "schäßburg", wie die stadt auf deutsch heisst. anmutig auf dem felsen gelegen praesentierte sich die immer noch bewohnte mittelalterliche altstadt bei unsere ankunft. uns hat sehr gut gefallen - aber nicht nur uns. auch der gute graf dracul dort ein paar jahre gelebt hat :) neben der grossteils von oesterreichischen baumeistern gebauten altstadt war auch der friedhof am berg sehr interessant: effektiv nur deutsch namen, allerdings viele graeber aelteren datums. heute sind kaum mehr deutsche vor ort, das gros der einwohner besteht aus rumaenen und ein paar ungarn.

im zickzack gings dann weiter nach sibiu (oder hermannstadt - die claudia wollte eigenartigerweise unbedingt hin... ;). zu sehen gab es dort sehr sehr viel, aber wir haben uns auf einen stadtrundgang und den besuch im brukenthal museum beschraenkt. dort wiederum hat es uns die sammlung rumaenischer kuenstler angetan - und wir haben durchaus das eine oder andere juwel entdeckt. 

soviel aus dem flachland; beim naechsten mal gehts dann hoch hinaus - bis dahin alles liebe

euer K

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