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14/08: der sueden und ein blick nach olomouc

auf dem rueckweg haben wir u.a. breslau besichtigt, einen abstecher in eine therme gemacht und uns vom tschechischen olomouc begeistern lassen 

hier die bilder,

details unten



an einem regnerischen morgen sind wir durch das dann noch wenig einladende breslau geschritten und haben erst einmal zuflucht in einem einkaufszentrum gesucht. gestaerkt von einem kleinen fruehstueck wollten wir gerade wieder aufbrechen, als uns die frohe kunde aus uebersee erreicht hat, dass wir beide unser visum bekommen haben. da war der regen dann auch wurscht :)

unser weg hat uns durch den oertlichen markt gefuehrt, wo zumindest ich extrem gut und unfassbar billig verkoestigt wurde; weils irgendwie aber wettertechnisch nicht besser werden wollte, sind wir dann aus der stadt raus und weiter zur friedenskirche in swidnica getingelt. der fachwerkbau fasst knapp 8000 leute - dummerweise gibt es derweil nur mehr eine evangelische gemeinde von knapp 150 in der stadt. in nur einem jahr gebaut beeindruckt das gebaeude aber sehr und ist nicht umsonst ein weltkulturerbe geworden. besonders aufgefallen sind uns die vielen deutschen namen in und um die kirche - offenbar gab und gibt es sehr gute verbindungen in richtung westen, was irgendwie logisch ist, weil das gebiet erst relativ kurz bei polen ist.

unser letzter stop in polen, nach einem kurzen aufenthalt in glatz, war die therme in bad reinerz, wo wir nach langem suchen wie fuersten empfangen und ganz allein die nigelnagelneuen anlagen nutzen durften.

auf dem rueckweg nach wien haben wir dann noch kurz in koenigsgraetz vorbeigeschaut, sind aber schnell weiter nach leitomischl gefahren. in der geburtsstadt von des bekannten komponisten smetana fanden wir neben dem langegestreckten marktplatz v.a. an einem prunkvollen renaissance-schloesschen gefallen. 

ganz zum schluss haben wir uns noch nach olomouc verirrt - und was fuer ein grossartiger zufall das war. mitten am marktplatz fanden gerade ausgrabungen statt, und justament an diesem tag wurden die gebeine von 2 menschen entdeckt (und wir waren live dabei). der absolute hammer aber war das museum der moderne, wo wir uns die ausstellung zum lebenswerk von frantisek skala angesehen haben; wir waren begeistert!

auch daneben gab es genug zum staunen: die mariensaeule sprengt jegliche dimensionen, die monduhr dominiert den marktplatz und auch sonst haette es genug fuer mehrere tage zu sehen gegeben. wir mussten aber leider weiter - verpflichtungen in wien erwarteten mich, da gabs kein drumherum.

was bleibt zu sagen: schoen wars, viel besser als erwartet, und schade, dass es nur 2 wochen waren...

bis bald, schoenes polen! 

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