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24/10: sigiriya und dambulla

ok, ich weis, es ist schon wieder eine woche her;
aber mich beutelt es grad ziemlich durch, und zeit ist wie immer luxus. waehrend der woche komme ich de facto zu nichts, und die wochenenden sind immer gut verplant. jetzt gerade komme ich zurueck aus bad hall, wo ich gemeinsam mit der claudia meine oma besucht habe. sie hatte vor ein paar wochen eine schwere herzoperation und wird dort gerade gesundgepflegt; wir haben das zum anlass genommen, unser wochenende dort zu verbringen und sie ausgiebig zu besuchen (und natuerlich der oertlichen therme einen besuch abzustatten). der "ausflug" war auch sehr nett, aber leider komme ich erst jetzt dazu, die sri lanka erlebnisse weiterzuerzaehlen.

aber zurueck zum thema.
von kandy gings weiter nach sigiriya, und dann nochmal zurueck nach dambulla, beides destinationen auf dem kulturpfad durch zentralsrilanka. speziell ersteres hat mich sehr beeindruckt, aber am besten ihr seht es euch selber an:

hier die bilder,

details unten



von kandy sind wir in aller herrgottsfruehe via bus nach dambulla aufgebrochen; dort angekommen sind wir eine kurze verhandlung mit einem oertlichen "taxi"fahrer spaeter auch schon in seinem moped richtung sigiriya gesessen; der dortige tempel ist voll in der sonne, eine besichtigung zur prallen mittagssonne daher nicht zu empfehlen. nach einer halben stunde fahrt sind wir dann auch schon auf den riesigen findling zugegangen. dabei haben wir ein kompliziertes system aus wassergraeben und gartenanlagen durchquert, die erahnen lassen, dass hier dareinst richtig prunkvoll gewesen sein muss. tjo, und dann ging es auf den ca. 200m hohen felsen hinauf, erst ueber immer steiler werdende stufen, dann mittels einer wendeltreppe, die uns zum ersten highlight brachte: felsmalereien, ca. auf halber hoehe der wand waren. irgendwann sollen es mal 100e gewesen sein, uebrig sind nun noch knapp 20, die mal besser, mal schlechter renoviert wurden. auffaellig waren v.a. die proportionen der damen die so gar nicht mit den lokalen figuren uebereinstimmten. naja. 

etwas darueber kommt dann das felsplateau, welches den eigentlichen eingang zum "loewentempel" darstellt. genauer gesagt sind es die beiden in den fels gehauenen tatzen, die ziemlich groß und ziemlich realistisch ausschauen. bevor wir uns gemeinsam mit andern schwitzenden touris aus aller herrern laenderen hinaufgequaelt haben, hatten wir noch eine auseinandersetzung mit einem affen, der es auf unsere bananenvorraete abgesehen hatte. verloren haben wir dann letztlich beide, aber der kollege war ganz schoen aggressiv und mit spitzen zaehen ausgestattet... 

oben angekommen haben wir dann die aussicht genossen und uns vorgestellt, wie der eigentlich hoelzerne tempel wohl ausgesehen hat - und dann gings auch schon wieder weiter.

wir wollten naemlich auch noch die fresken von dambulla besichtigen, also gings mit unserem taxi retour (davor hatte ich noch einem herumlungernden haendler eine geschnitzte schatulle herausverhandelt), und wieder mal rauf auf den berg. dort warteten fuenf hoehlentempel samt statuen und malereien auf uns. und auch hier waren wir beeindruckt (auch wenn die renovierungsarbeiten z.t. schon recht rustikal durchgefuehrt worden waren). es wurden richtige kammern in den fels gehauen und z.t. direkt waehrend des vorgangs buddha-stauten gemeisselt.

tjo, danach gings fuer uns noch in ein kleines oertliches museum, bevor uns unser taxler beim busbahnhof abgeladen hat. wir wollten am selben tag noch weiter nach polonaruwa, wo wir nach 2,5h stunden rasaenter busfahrt im stehen auch gelandet sind. und dort gehts demnaechst weiter 

machts gut und bis bald!

euer K 

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