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09/06: phitsanulok

so eigenartige namen haben die staedtchen hier. phitsanulok sollte unsere basis fuer die erkundung von sukothai sein - welche dann nicht stattgefunden hat. stattdessen haben wir die recht friedliche stadt und unser hotelzimmer genossen, und nebenbei eine buddha-statuen fabrik besucht

hier die bilder, rest unten



richtig speziell war aber auch schon die anfahrt. wir haben uns fuer einen 3. klasse zug entschieden, der ganz gemaechlich von ayuthaya aus richtung norden getuckert ist. ich glaub wir waren so ziemlich die einzigen touristen an bord (die fahrt dauert 7h statt 5h mit dem schnelleren express), aber es hat sich auf jeden fall gelohnt. abgesehen von der wirklich bezaubernden landschaft (reisfelder ohne ende) hat sich uns eine vielzahl an koestlichkeiten aufgetan, die vom gang aus verkauft worden sind. ab und an bin ich mir vorgekommen, wie mitten in einem markt - und hab dann auch nicht wiederstehen koennen und eine unbekannte art ravioli probiert. und wie alles hier wars koestlich :)

in phitsanulok angekommen haben wir uns dann ohne karte auf hotelsuche begeben. natuerlich sind wir nicht weit gekommen, und da gabs dann die erste ueberraschung. ein freundlicher herr hat uns den weg zum ort unserer wahl gewiesen - ganz ohne hintergedanken und ohne etwas verkaufen zu wollen. wie sich spaeter herausstellen sollte, sind die leute hier durchaus an touristen gewoehnt, aber noch nicht so verseucht wie beispielsweise in bangkok. wobei sich auch das spaeter als vorurteil herausstellen sollte. tatsaechlich sind es nur diejenigen, die im tourismus arbeiten, die einen ausnehmen wollen. alle anderen thailaender sind wirklich sehr sehr nett. aber dazu spaeter.

unser hotel war dann wirklich luxurioeus. wir hatten zwar nur ein kleines zimmer, dafuer gabs holzparkett, satelliten-tv und ein ganzes stockwerk fuer uns. nebensaison eben. 
war dann auch ganz lustig, durch die stadt zu schlendern, weil wir eigentlich nur an einem ort andere touris trafen, naemlich am nightmarket. dort gibts eine ziemlich groteske veranstaltung, bei der willige touris verkleidet auf eine plattform gestellt werden. dort sollen sie dann gebratenen blattspinat auffangen, der von knapp 7m weiter unten hinaufgeworfen wird. 
wir haben echt nur den kopf schuetteln koennen... uns liegt diese art tourismus echt net, auch weil die touris alle in fahrradtaxis angefahren kamen, eine einzige kolonne. mich hats an einen gruselumzug erinnert... aber naja.

die restliche zeit sind wir friedlich in der stadt herumgelungert und haben uns ueber sukothai informiert. eigentlich waere ein ausflug dorthin sehr nett gewesen, andererseits hatten wir gerade hunderte von ruinen in ayuthaya gesehen - drum haben wir es dann gestrichen. noch dazu wurde die hitze langsam unertraeglich mit knapp 38 grad im schatten und einer schwuele... drum haben wir entschieden, in den norden zu fahren.
zuvor haben wir aber noch die "buddha-fabrik" besucht, tatsaechlich eine kleine manufactur, wo buddhas in allen groessen traditionell hergestellt wurden.

tjo, das wars fuer jetzt. beim naechsten mal sind wir wie gesagt im kuehleren norden, genauer gesagt in chiang mai. 

bis dahin alles liebe
euer K 

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