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29/12: tongariro crossing

hallo zusammen,

kurz vor weihnachten haben die claudia und ich uns wieder mal in die buesche gehaut und eine laengere bergwanderung unternommen. am mt doom (herr der ringe) vorbei gings durch vulkankrater in luftige hoehen - leider bei schlechtem wetter, wodurch wir auf halbem weg umkehren mussten.

hier die eindrucksvollen bilder, ein paar worte weiter unten 



wir haben uns sehr auf die durchquerung der vulkane gefreut, soll es doch die beste tageswanderung in ganz neuseeland sein. noch dazu waren wir in der vorsaison unterwegs, wodurch nicht allzuviele leute unseren weg kreuzen sollten. allein, das wetter spielte nicht mit. wind und regen standen auf dem programm, und das fuer die ganze woche inkl. schneefall auf unter 1000m. 

trotzdem haben wir nicht gleich aufgegeben, sondern sind einfach am naechsten morgen mal hingefahren und haben geschaut, wie es denn tatsaechlich ausschaut. und siehe da, es war zwar bedeckt, aber nicht so schlimm wie vermutet :)
die gegend war wirklich beeindruckend, mit einer art wuestenlandschaft, die wir sonst noch nirgends gesehen haben. mehr aber noch gefreut hat uns der nebel und die tiefhaengenden wolken, weil uns das ganze irgendwie an november zu hause erinnert hat - den wir ja nicht hatten (und die ganze zeit sommer ist auch net das wahre).

nach kurzen vorbereitungen haben wir uns also aufgemacht, die vulkane zu erklimmen. die landschaft wurde immer grotesker, und zugleich schoen im daemmrigen wolkengedaempften licht. beim ersten krater angekommen waere es dann zum bereits angesprochenen mount doom gegangen, aber den umweg haben wir uns wegen des schlechter werdenden wetters erspart. leider waren die wolken auch einen schoenen schnappschuss im weg, aber was willst machen... :) 
dafuer gab es wieder den vertrauten schwefelgeruch, der aus dem nahen krater zu uns herueberwehte. also sind wir mal in die richtung aufgebrochen und haben einen riesigen krater durchschritten. das hat uns dann so gut gefallen, das wir spontan beschlossen haben, noch ein bisschen weiter zu gehen. das wetter spielte auch mit, und die wolkendecke wurde vorerst ein bisschen lichter. die ausblicke sprechen wohl fuer sich ;))

bis zum roten krater (also den halben weg) haben wir es dann auch geschafft, bevor wirklich ende gelaende war. der regen kam herein, und die wolken haben die sicht fast ganz genommen. anders gesagt: mehr waere gefaehrlich gewesen. drum haben wir dann unseren entdeckungsdrang gezuegelt und sind wieder umgekehrt - nicht ohne zu murren, aber doch.

beim rueckweg wurden wir dann ordentlich nass, haben es aber gottseidank vor den darauffolgenden wolkenbruechen ins auto geschafft. waehrend wir noch in einem unterstand beim parkplatz gekocht haben, sind nach und nach alle touristen vom berg gekommen, waschelnass.
nach unserem fuerstlichen mahl haben wir es uns im auto bequem gemacht und erst mal gechillt - so lange, bis es keinen sinn mehr gemacht haette, weiterzufahren. und so sind wir dann einfach bis zum naechsten morgen geblieben, bevor es weiter in richtung sueden und dann osten ging.

hawkes bay hiess unser ziel, ganz im osten der nordinsel. dort wird fleissig obst und gemuese angebaut...  und wir waren auch fleissig :)

bis bald
euer K

 

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